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Der perfekte Haflinger sieht wohl für jeden ein
bisschen anders aus.
Der Jugendliche oder Erwachsene mit Turnierambitionen wird sehr viel wert auf die guten Grundgangarten und das Springvermögen legen.
Westernreiter setzen ebenfalls ihre Schwerpunkte je nach der bevorzugten Disziplin.
Freizeitreiter setzen ihren Schwerpunkt oft auf den Charakter des Tieres und machen beim Gangvolumen des Tieres leichter abstriche.
Die Farbkorrektheit des Haflingers spielt ebenfalls für jeden eine unterschiedliche Rolle.
Ein Züchter wird natürlich stets auf Farbfehler achten. Ein zu bunter Haflinger – also mit viel
weiß– ist für den Züchter nicht ideal – Westernreiter finden dies aber oft besonders schön.
Ein Aalstrich oder schwarze Schweif- und Mähnenhaare sind in der Zucht ebenfalls nicht so gern gesehen – einen Freizeitreiter oder auch Turnierreiter wird dies weniger stören.
Während der Turnierreiter vielleicht mehr einen „spritzigen“ Hafi möchte , hat ein Freizeitreiter oft nichts gegen eine gemütliche Natur einzuwenden.
Stuten die einige Jahre in der Zucht eingesetzt waren sind aufgrund ihres ausgeglichenen Wesens oft besonders gut als Familienpferde geeignet. Auch wenn sie schon 10 Jahre oder älter sind – und keine besondere „Reitausbildung“ haben.
Überhaupt ist das ältere Pferd als Familienpferd oft besser geeignet.
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