Der Haflinger ist ein wunderbar vielseitiges und vom Wesen her
unkompliziertes Pferd. Wenn ich eine kleine Schwachstelle an ihm
sehe dann ist dies die leider oftmals problematische Suche nach
einem passenden Sattel.
Der Rücken ist
zu kurz für seine Breite – Widerrist leider oft nicht besonders
ausgeprägt. Am besten einfach ohne Sattel – hier sind die Haflinger
fast unschlagbar. Bequeme Höhe zum aufspringen und einfach nur
gemütlich. Leider macht sich das bei Turnieren nicht so besonders
gut und auch im Alltag ist ein Sattel halt oft nötig.
Englischsattel
oder Westernsattel
– hier kommen noch mal ganz unterschiedliche Probleme auf den Käufer
zu. In den beiden Kategorien habe ich meine persönlichen Erfahrungen
im Sattelkauf festgehalten. Dies ist sicherlich kein vollständiger
Sattelratgeber und manches mag von Experten auch als falsch
eingestuft werden. Es sind Dinge die ich im Laufe von über 30 Jahren
Kampf mit dem Haflingersattel so empfunden habe.
Der Preis
eines neuen Sattels ist natürlich von ganz günstig ( also ca. 100
-150 Euro) bis nach oben keine Grenzen. Wobei sich beim Sattel die
Qualität eines Markensattels schon bemerkbar macht. Er soll ja
bequem für Pferd und Reiter sein und das über viele Jahre. Wer hier
zu sehr spart, der spart meiner Meinung nach am falschen Fleck.
Mann kann
Sättel natürlich auch maßschneidern lassen, wobei hier halt leider
oft das Problem auftaucht dass man den Sattel vorher nicht testen
kann und wenn dann eine „Zwangsabnahme“ vereinbart ist kann das zu
einem sehr ärgerlichen Fehlkauf werden.
Natürlich gibt
es außer den beiden Kategorien Western und Englisch noch etliche
andere Möglichkeiten wie Spanischer Sattel, Damensattel oder
Distanzsattel. Da ich damit aber keine Erfahrung habe kann ich dazu
auch keine Tipps geben.
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Englischer Sattel
Westernsattel